Pro An(n)a
Von Marzena Ryłko
Landestheater Eisenach + Schillertheater Rudolstadt 2025/26
Inhalte von Vimeo werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an Vimeo weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.
Kritiken
"Was die Schauspielerin in Eisenach daraus macht, hält sich aber ohnehin mit Außerlichkeiten nicht einen Moment lang auf. Es liegt an ihrem innerlich durchdrungenen, von Lilian Prent präzise inszenierten Spiel, das man dieses große Kind, das auf psychische Verletzungen mit physischer Selbstverletzung reagiert, am liebsten im gleichen Atemzug schütteln und umarmen mag. […] Ein Tisch und ein Stuhl sind Horvaths Bühne. Darauf eine große Trinkflasche und eine Tupperdose, ebenso wie die Kopfhörer in pastellfarbenem Pink gehalten. In der Tupperdose: Zuckerwatte als schillerndes Symbol und Spielmaterial, während das Spiel seine Zuschauer kaum in Watte packt. Allerdings haben sie für ihre Eisenacher Version einen Rahmen und ein offeneres Ende gefunden. Horvath bindet ihr Solo vorne und hinten explizit als Schauspielerin ab, die zu Anna wird, nachdem sie ihre Jacke ablegt. Und während Rylko ihre Figur soweit radikalisierte, dass die ihrem Körper mit Mord und also Selbstmord droht, entlassen sie sie hier gleichsam an einer Wegscheide. Das Mädchen ist mager, diese Aufführung nicht. Sie muss verdaut werden, aber das dauert etwas.“
- Michael Helbing in der „Thüringer Allgemeine“
Team
Ausstattung: Lilian Prent
Dramaturgie: Julia Thurn
Spiel: Luca Estelle Horvarth